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Geschichtliche Dissertation Ludwig Georg Völkl, geb. in Augsburg 25. August
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Autor Anmerkung
Ralph Bukowski





Anmeldungsdatum: 24.08.2018
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Fr, 24. Aug 2018 11:28 
Titel: Geschichtliche Dissertation Ludwig Georg Völkl, geb. in Augsburg 25. August
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Grüss Gott ich suche in manchen Foren für Familienforschung oder auch einmal für eine Doktorarbeit, hier ist es eine Doktorarbeit:

Ich suche einen Apotheker aus der Stadt Augsburg:

Völkl, Ludwig Georg (wird auch als Völkel bezeichnet, obwohl das nicht stimmt), *25.08.1903 in Augsburg/Bayern, †:wann und wo ist er gestorben ? , Vater: Anton Völkl, Apothekenverwalter, röm. kath., Mutter: Maria Georgina Luise Völkl geb. Bosch, verw. nach dem Apotheker Karl Voll3, Religion: ev. luth., ein älterer Bruder, Schule: unbekannt, Studium: stud. pharm. Erlangen, cand. pharm. Bamberg Marienapotheke, später Apotheker, eigene Familie: unbekannt, Karriere: unbekannt, es wurde meinerseits probiert über ihn ein Sterbedatum anzufordern. Dieses gelang mir nicht. Sowohl die Apothekerkammer in Bayern und Sachsen, als auch das Stadtarchiv Augsburg gab an, nichts derartiges vorliegen zu haben. Im Internet konnte keine Anzeige aus der DAZ (Deutsche Apotheker Zeitung oder PZ Pharmazeutische Zeitung gefunden werden.

Völkl, Ludwig, Apotheker, ab 1936
Wohnung oder Praxis (nicht ersichtlich): Dehnitzer Weg 69 in Wurzen
- Einwohnerbuch 1940: kein Eintrag mehr vorhanden

würde mich über eine Nachricht freuen
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Hartmut Passauer





Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: Sa, 25. Aug 2018 08:02 
Titel: Re: Geschichtliche Dissertation Ludwig Georg Völkl, geb. in Augsburg 25. August
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Hallo Herr Bukowski,

vielleicht ist er in die deutsche Wehrmacht ein getreten. Eine Anfrage bei der WASt kann vielleicht Klarheit bringen:
Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht
(Deutsche Dienststelle - WASt)
Eichborndamm 179
D-13403 Berlin
Tel.: +49-(0)30-419040
Fax.: +49-(0)30-41904100
Bitte beachten Sie folgendes:
Weil oft Klage über mangelnde Auskünfte durch die WASt geführt wird, hier ein Hinweis wie die WASt arbeitet und funktioniert. Eine ganz allgemeine Beschreibung. Allgemeines: Im Frieden und während kriegerischer Auseinandersetzungen werden durch die Truppenteile tägliche, wöchentliche und monatliche Berichte erstellt, die über die Lage über Personal, Material, Ausrüstung, Bewaffnung, Munitionsverbrauch ectr. den nächst höheren Truppenteilen, Verbänden und Dienststellen Auskunft geben. Die WASt: Bei der WASt wurden bis zum Ende des II. Weltkrieges Meldungen über die Personallage erfasst. Diese Meldungen wurden nach Truppenteil und Namen in Karteien sortiert abgelegt. Dabei ist es durchaus möglich, dass zum Beispiel ein "Josef Schmitz aus Köln" nicht nur 10-mal, sondern hundertemale erfasst ist. Diese Erfassung verteilt sich auf mehrere Truppenteile. Wurde nun einer dieser Josef Schmitz von einem Regiment zum anderen versetzt, wurde dies über die monatliche Personallagemeldung auch der WASt mitgeteilt (auf dem Dienstweg). In Friedenszeiten kein Problem. Im Einsatz wurde es aber ein Problem. Bis Ende 1944 funktionierte der Meldeweg, wenn auch manchmal mit Erschwernissen, aber er funktionierte. Je näher aber die Front an die Grenzen des Deutschen Reiches heran rückte, umso schwerer wurde es geregelte Meldungen abzugeben bzw. zu empfangen. Die Umstände sind ja hinreichend bekannt. Da die WASt aber nur das erfassen konnte, was ihr an Meldungen überlassen und übergeben wurde, war die Folge, dass die Erfassungen zum Ende des Krieges immer lückenhafter wurden. Ganze Regimenter und Divisionen, die zur Meldung verpflichtet waren, existierten von heute auf morgen nicht mehr. Daraus resultierend bekam die WASt auch keine Informationen über deren Personalstand. Dieses Desaster betraf nicht nur das Feldheer, sondern auch Luftwaffe und Kriegsmarine. Auch SS-Verbände und Landsturm/Volkssturm waren davon betroffen. Geschwader wurden aufgelöst, Schiffe gingen verloren, U-Boote wurden versenkt. In den letzten Kriegswochen war das reine Chaos was die Meldewege, die Meldungen bzw. deren Auswertungsmöglichkeit betraf. Als Berlin und die umliegenden Städte von der Roten Armee überrannt und erobert und am 8. Mai 1945 jegliche Kampfhandlungen eingestellt wurden, hatte kein Stab der noch existierenden Verbände Zeit und Muse Meldungen über die Personallage an die Wehrmachtsführung abzugeben; allenfalls über die tatsächliche "Truppenstärke" und deren Bedarf an Verpflegung und Munition. Die Archive der Wehrmacht gingen bei der Eroberung von Berlin teils in Flammen auf, teils wurden sie von sowjetischen und amerikanischen Behörden später beschlagnahmt. Was gerettet werden konnte war nur ein Bruchteil der tatsächlichen Bestände. Die WASt war in der glücklichen Lage fast den kompletten Bestand zu retten. Da dieser Bestand aber nach Truppenteilen und Namen sortiert und dieser noch nicht elektronisch erfasst ist, ist es ungemein schwierig neben ihren eigentlichen Aufgaben auch noch Hilfe bei der Familienforschung zu leisten. Eine große Erleichterung wäre für die WASt, wenn bei Anfragen - die bei tausenden pro Tag liegen - zur gesuchten Person
1. Familienname und a l l e Vornamen (unbedingt notwendig)
2. Geburtsdatum (unbedingt notwendig)
3. Geburtsort (unbedingt notwendig)
4. der aufnehmende Truppenteil, also jener, zu dem der Gesuchte zum Wehrdienst einberufen wurde (möglichst)
5. Datum der Einberufung (möglichst)
6. der letzte bekannte Truppenteil (möglichst)
angegeben werden. Eine Suche nach (beispielsweise) "Josef Schmitz, geboren in Köln" stellt die WASt vor eine unlösbare Aufgabe. Die Mittel der WASt sind auch begrenzt und man kann bei solchen oder ähnlichen Anfragen auch keine Antwort erwarten. Es liegt also nicht an der WASt und deren Mitarbeitern, sondern an der Fragestellung und den Angaben zur gesuchten Person, wenn keine Auskunft erteilt werden kann.
_________________
Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Passauer
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Ralph Bukowski





Anmeldungsdatum: 24.08.2018
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Sa, 25. Aug 2018 10:29 
Titel: Re: Geschichtliche Dissertation Ludwig Georg Völkl, geb. in Augsburg 25.08.
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Sehr geehrter Herr Passauer,

vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe 160 solcher Fälle zusammengetragen und bin jetzt bei meinen "Problemfällen". Verschiedene Herren habe ich bereits vor einem Jahr über das DRK (Deutsches Rotes Kreuz), die WAST, Freiburg (militärisches Archiv) angefragt. Am Vortag habe ich von einem, im WK II verschüttet gegangenen, einem Oberleutnant, der gefallen ist, und einem gefallenen Major die genauen Todesdaten von der WAST bekommen.
Den angefragten Apotheker und zwei nicht genau Bekannte aus der Weimarer Zeit (Leutnants mit teilweise unvollständigen Daten).
Hierbei wurden über die ersten vier Herren exakte Daten seitens der WAST, genaues Todesdatum und -Ort abgegeben. Der eine Soldat ist nicht im Krieg geblieben, obwohl das in allen mir zugänglichen Online- und Offlinelexika steht und der Apotheker war nicht beim Militär. Diese vier Personen weisen in meiner Darstellung Geburtsort und -Datum, Eltern und alle sonstigen verfügbaren Informationen, die ich ich zweieinhalb Jahren zusammen tragen konnte, auf.
Das Einzige, was ich nicht weiß, ist, ob der Apotheker überhaupt beim Militär war.
Ich suche eigentlich jemanden, der einmal eine Zusammenfassung über die Familie Völkl aus Augsburg geschrieben hat. So etwas hat mir schon mehrfach weitergeholfen.
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