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Daten zu Legitimationsbrief von 1783
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Autor Anmerkung
Josef Wildburger





Anmeldungsdatum: 10.05.2017
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mi, 10. Mai 2017 19:54 
Titel: Daten zu Legitimationsbrief von 1783
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Unsere Familie ist im Besitz einer Legitimationsurkunde aus dem Jahre 1783 ausgestellt für einen Johann Baptist Wildburger (mein Urururgroßvater)der 1770 in Kempten unehelich geboren wurde.
Diese Urkunde wurde in Dillingen von einem JOHANN BAPTIST HÖFLER ausgestellt.

Wo könnte man nähere Daten dazu finden, vor allem den Auftraggeber.

Vielen Dank
Josef Wildburger
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Klaus Berchtold





Anmeldungsdatum: 10.07.2013
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: Sa, 19. Aug 2017 18:23 
Titel: Re: Daten zu Legitimationsbrief von 1783
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Hallo Herr Wildburger,

leider kann ich Ihr Dokument von der Auflösung her nicht lesen. Der angeführte Joh.Bapt. Höfler war 1798 lt. Fürstlich Augsburgischem Hof- und Staatskalender fürstlicher Hofrat in Augsburg und wird als Hofpfalzgraf bezeichnet. In dieser Eigenschaft hatte er diverse Befugnisse, die sich u.a. auch mit der Legitimation von unehelichen Kindern oder auch testamentarischen Dingen beschäftigte. Mehr kann ich leider zunächst nicht dienen, bedanke mich aber für die Anregung, die mir vielleicht in eigener Forschungsarbeit weiterhilft.

viel Spaß beim Forschen

Klaus Berchtold
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Josef Wildburger





Anmeldungsdatum: 10.05.2017
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Sa, 19. Aug 2017 19:58 
Titel: Re: Daten zu Legitimationsbrief von 1783
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Klaus Berchtold hat Folgendes geschrieben:
Hallo Herr Wildburger,

leider kann ich Ihr Dokument von der Auflösung her nicht lesen. Der angeführte Joh.Bapt. Höfler war 1798 lt. Fürstlich Augsburgischem Hof- und Staatskalender fürstlicher Hofrat in Augsburg und wird als Hofpfalzgraf bezeichnet. In dieser Eigenschaft hatte er diverse Befugnisse, die sich u.a. auch mit der Legitimation von unehelichen Kindern oder auch testamentarischen Dingen beschäftigte. Mehr kann ich leider zunächst nicht dienen, bedanke mich aber für die Anregung, die mir vielleicht in eigener Forschungsarbeit weiterhilft.

viel Spaß beim Forschen

Klaus Berchtold


Hallo Herr Berchtold,
vielen Dank für Ihre Antwort und Ihre Erklärungen.
Gerne sende ich Ihnen die 'Übersetzung' des Legitimationsbriefes. Es ist dies eine .pdf Datei, die über diese Anwendung wohl nicht übertragen werden kann, oder ?
Senden Sie mir bitte dazu Ihre email-Adresse. Meine email-Adresse ist josef.wildburger(at)gmx.de.

Für mich hat diese Legitimationsurkunde eine vielleicht einzigartige Bedeutung.
Sie könnte mich u.U. zum biologischen Vater meines Urururgroßvaters führen, einem Peter Wil(l,d)burger, über den ich leider bis jetzt gesichert nur den Namen aus dem Matrikelgeburtseintrag seines illeg. Sohnes, nämlich dieses Johann Baptist Wil(l,d)dburger kenne, der am 16.03.1770 im Stift Kempten geboren wurde. Dort ist verzeichnet, dass die Mutter Francisca Maurus (in der beigefügten Urkunde fälschlicherweise als 'Maußerin' bezeichnet !) angibt, dass der Vater ein Peter Wilburger sei.
Ich habe nun 7 "Peter Wil(l,d)burger" gefunden, die zeitlich dafür in Frage kämen - alle aus dem Bregenzer Wald um Lingenau/Hittsau herum, wo die Wilburgers herstammen. Leider führten mich meine Bemühungen in den Matrikelbüchern und Pfarrämtern von Kempten, Lingenau etc genau so wenig weiter wie die Besuche im Stadtarchiv Kempten, dem Diözesanarchiv Augsburg und im Staatsarchiv Augsburg.

Über diesen Johann Baptist Wil(d)burger selbst liegen viele Detailinformationen vor. Er hat 1796 eine 'Hörberg' in Kempten für 1150fl gekauft und 1797 in Kempten auch geheiratet u sein gesamtes Leben dort (in der Stiftsstadt) verbracht. Leider fehlen auch im Heiratseintrag alle Angaben über die Eltern (also den Vater).

Besonders interessant erscheinen mir folgende Dinge:

1. obwohl der J-B Wilburger unehelich geboren wurde erhielt er nicht den Namen der Mutter sondern den des (angeblichen)Vaters - also Wilburger und nicht Maurus

2. mit 13 Jahren - also 1783 - wird er 'legitimiert' und zwar offensichtlich allein auf Betreiben der Mutter Francisca Maurus wie aus der Urkunde hervorgeht. Ich schließe daraus, dass der Vater 1783 wohl nicht mehr lebte. Dass dies ohne nähere Angaben über den Vater passieren konnte, erscheint mir unwahrscheinlich. Meine Hoffnung besteht nun darin, dass irgendwo in Dillingen oder Augsburg dieser Legitimierungsvorgang dokumentiert ist - aber wo ?
Auch scheint mir eine solche Legitimierung außergewöhnlich hohe Kosten mit sich gebracht zu haben, die die Mutter wohl nicht aufbringen konnte

3. als dokumentierter 'Schneidergeselle' kauft diese uneheliche Kind mit 26 Jahren eine Wohnung für 1150 Gulden. Dieses Kapital kann er m. M. nach nicht erspart haben sondern er hat es vermutlich 'geerbt' - von seinem (reichen) Vater ? Über die Mutter sind keine besonderen Besitzverhältnisse bekannt.
Nun würde ich sehr gerne dieser Legitimationsurkunde nachgehen, weiß aber nicht wie und wo.

Wenn Sie da Ideen oder Wissen haben, wäre ich sehr dankbar. Gerne bin ich unter "josef.wildburger@gmx.de" oder telefonisch unter 08031-72906 in Stephanskirchen bei Rosenheim erreichbar.
Viele Grüße verbunden mit ein wenig Hoffnung Idee - Idea
Josef Wildburger
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